Polestar
- 4,2
- Bewertung
- 100.00K
- Installationen
- Free
- Preis

Analysiert von App-foxy
Ich habe die Polestar-App vor allem unter einem Gesichtspunkt betrachtet: Wie gut gelingt es, ein Polestar-Fahrzeug aus der Entfernung zu verwalten, statt für jede Kleinigkeit ins Auto steigen oder eine andere Lösung suchen zu müssen? Genau darin liegt ihr eigentlicher Wert. Sie ist keine allgemeine Auto-App, die für möglichst viele Marken funktionieren soll, sondern die digitale Begleitung für Fahrzeuge von Polestar Performance AB. Wenn du einen Polestar fährst, verbindet sie Fahrzeugfunktionen, Service und den Weg zum Fahrzeugkauf an einem Ort.
Mein Eindruck fällt insgesamt positiv aus, aber nicht völlig unkritisch. Die Anwendung macht besonders dann Sinn, wenn ich mein Auto regelmäßig im Alltag nutze und bestimmte Dinge schon vor dem Losfahren erledigen möchte. Wer dagegen kein Polestar-Fahrzeug besitzt oder nur eine unabhängige Routen-, Tank- oder Parkplatz-App sucht, wird hier kaum einen Grund zur Installation finden. Die App ist kostenlos und für alle Altersgruppen ab null Jahren freigegeben. Im Bereich Autos & Fahrzeuge gehört sie damit zu den markenspezifischen Begleit-Apps, deren Nutzen stark vom eigenen Fahrzeug abhängt.
Fernsteuerung als eigentlicher Mittelpunkt
Bei der Fernsteuerung interessiert mich nicht nur, welche Funktion sich starten lässt, sondern auch, wie verlässlich ich den Ablauf in meinen Tagesplan einbauen kann. In diesem Abschnitt geht es deshalb um den Unterschied zwischen einer nützlichen Abkürzung und einer Funktion, auf die ich mich im falschen Moment zu stark verlasse. Danach zeigt sich, wie solche Möglichkeiten in ganz gewöhnliche Wege und Routinen passen.
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Alle Neuigkeiten ansehenMehr als ein digitales Schaufenster
Die auffälligste Fähigkeit ist für mich die Fernsteuerung des Fahrzeugs. Im Alltag bedeutet das: Ich muss nicht erst zum Auto gehen, um bestimmte Fahrzeugfunktionen anzustoßen. Das klingt zunächst nach einer kleinen Bequemlichkeit, verändert aber die Vorbereitung auf eine Fahrt. Besonders bei schlechtem Wetter, in einer fremden Umgebung oder wenn das Fahrzeug nicht direkt vor der Haustür steht, ist es angenehm, einige Schritte bereits vom Smartphone aus erledigen zu können.
Wichtig ist dabei die richtige Erwartung. Die App ersetzt kein physisches Fahrzeug und macht aus dem Smartphone keinen vollständigen Autoschlüssel für jede Situation. Ihr Vorteil liegt eher in den ergänzenden Bedienmöglichkeiten rund um das Fahrzeug. Sie nimmt mir wiederkehrende Handgriffe ab und bündelt sie dort, wo ich ohnehin mein Smartphone verwende. Der praktische Gewinn entsteht nicht durch eine einzelne spektakuläre Funktion, sondern durch weniger Wege und weniger Unterbrechungen im Tagesablauf.
Ich sehe darin einen anderen Ansatz als bei einer gewöhnlichen Navigations-App. Google Maps oder Apple Karten helfen mir, von A nach B zu kommen; eine klassische Fahrzeug-App eines Drittanbieters konzentriert sich oft auf Routen, Verkehr oder Parkplätze. Polestar setzt dagegen näher am eigenen Auto an. Die App ist dann stark, wenn es um die Beziehung zwischen Fahrer und Fahrzeug geht, nicht um die gesamte Mobilität außerhalb des Autos.
Konfigurieren, kaufen und danach weiterverwenden
Die Anwendung begleitet nicht nur bestehende Fahrer. Sie bietet auch Möglichkeiten, ein Fahrzeug zu konfigurieren und den Kaufprozess zu beginnen. Das macht sie zu einer Mischung aus digitalem Fahrzeugzugang und Markenportal. Ich finde diese Verbindung sinnvoll, weil sich der Kontakt zur Marke nicht nach dem Kauf abrupt beendet. Wer sich zunächst informiert und später ein Fahrzeug besitzt, findet die App im selben Umfeld wieder.
Für mich ist dieser Übergang trotzdem ein Punkt, den man nüchtern betrachten sollte. Wer bereits genau weiß, welches Fahrzeug er sucht, kann den Konfigurationsbereich praktisch finden. Wer lediglich eine schlanke Fernbedienung für das eigene Auto möchte, empfindet kaufbezogene Inhalte möglicherweise als zusätzlichen Bereich, den er selten braucht. Die App ist deshalb nicht so minimalistisch wie eine reine Steuerungsoberfläche.
Service direkt aus der Fahrzeug-App
Eine weitere wichtige Säule ist die Möglichkeit, Service zu buchen. Das ist im Alltag wertvoller, als es auf den ersten Blick klingt. Wartung oder ein Werkstatttermin sind selten Dinge, die ich spontan erledige. Wenn der Vorgang direkt in derselben App erreichbar ist, in der ich auch mein Fahrzeug verwalte, muss ich nicht zwischen mehreren markenspezifischen Kanälen wechseln.
Ich würde diese Funktion vor allem dann nutzen, wenn eine Erinnerung oder ein konkretes Problem ohnehin meine Aufmerksamkeit verlangt. Der Vorteil ist weniger, dass die App eine Werkstatt ersetzt, sondern dass sie den organisatorischen Anfang vereinfacht. Für Rückfragen, komplexe Fehlerbilder oder Situationen, in denen ich eine persönliche Erklärung brauche, bleibt der direkte Kontakt zur Werkstatt dennoch die bessere Wahl.
So fühlt sich die Nutzung im Alltag an
Ich bewerte eine Fahrzeug-App nicht danach, wie oft ich sie neugierig öffne, sondern ob sie mir in konkreten Situationen einen unnötigen Gang oder einen umständlichen Wechsel zwischen Aufgaben erspart. Hier steht im Mittelpunkt, wann die Nutzung unterwegs tatsächlich hilfreich wirkt und welche kleinen Gewohnheiten sie angenehmer machen. Anschließend geht es darum, wo diese Bequemlichkeit an praktische Grenzen stößt.
Der erste sinnvolle Ablauf
Nach der Installation würde ich nicht sofort alle Bereiche ausprobieren, sondern zuerst die Verbindung zum eigenen Fahrzeug und die verfügbaren Fahrzeugfunktionen prüfen. Bei einer markengebundenen App ist dieser Schritt entscheidender als bei einer beliebigen Wetter- oder Notizen-App. Erst wenn das richtige Fahrzeug erkannt und der Zugriff eingerichtet ist, zeigt sich, ob die Anwendung im eigenen Alltag wirklich hilfreich wird.
Ich empfehle außerdem, die App nicht nur in einer ruhigen Umgebung zu testen. Ein kurzer Test vor einer normalen Fahrt zeigt schneller, wie verständlich die Bedienung ist und ob die Rückmeldung zu einer ausgelösten Funktion eindeutig genug ausfällt. Bei einer Fernsteuerung möchte ich nicht raten müssen, ob ein Befehl angenommen wurde. Gerade bei Fahrzeugfunktionen ist eine klare Rückmeldung wichtiger als eine besonders auffällige Gestaltung.
Die App-Version 5.11.0 zeigt, dass sie als laufend gepflegtes Produkt gedacht ist. Das allein garantiert keine perfekte Erfahrung, aber es spricht dafür, dass man sie nicht als einmalige Begleitsoftware betrachten sollte. Ich würde sie deshalb aktuell halten und nach größeren Änderungen kurz kontrollieren, ob die wichtigsten Wege noch dort liegen, wo ich sie erwarte. Das kostet wenig Zeit und verhindert, dass ich erst im ungünstigen Moment nach einer Funktion suchen muss.
Ein realistischer Morgen
Ein typischer Einsatz sieht für mich so aus: Ich muss früh los, draußen ist es ungemütlich, und das Fahrzeug steht nicht direkt vor dem Eingang. Statt bereits mit Jacke, Tasche und Schlüssel zum Parkplatz zu gehen, öffne ich die App und bereite die gewünschte Fahrzeugfunktion vor. Danach kann ich mich um meine übrigen Dinge kümmern und erst zum Auto gehen, wenn ich tatsächlich losfahre.
Der einzelne Vorgang spart vermutlich keine lange Zeit. Der Unterschied liegt eher in der Reibung. Wenn ich morgens ohnehin mehrere Aufgaben gleichzeitig erledige, ist jede unnötige Unterbrechung störend. Genau hier wirkt die App besser als eine rein manuelle Bedienung am Fahrzeug. Sie passt zu einem Alltag, in dem das Auto nicht immer direkt vor der Wohnung steht und ich mich nicht auf einen festen Ablauf verlassen kann.
Ein zweites sinnvolles Beispiel ist die Vorbereitung eines Servicetermins. Statt später auf einer allgemeinen Website nach dem richtigen Einstieg zu suchen, kann ich den Servicebereich dort öffnen, wo mein Fahrzeug bereits im Mittelpunkt steht. Das macht den Vorgang nicht automatisch schnell oder unkompliziert in jedem Einzelfall, aber der Startpunkt ist klarer. Für mich ist das einer der unterschätzten Vorteile einer Hersteller-App.
Was ich bei der Bedienung beachten würde
Ich würde die App nicht als Werkzeug betrachten, das jede Fahrzeugaktion sofort und unabhängig von allen Umständen ausführt. Bei einer Fernverbindung können Wartezeiten oder eine nicht sofort eindeutige Rückmeldung die Erfahrung bremsen. Deshalb sollte ich einen Befehl nicht mehrfach hektisch auslösen, nur weil die Antwort nicht unmittelbar erscheint. Ein ruhiger zweiter Blick ist hier sinnvoller als wiederholtes Tippen.
Außerdem bleibt die App vom jeweiligen Polestar-Fahrzeug und dessen eingebundenen Funktionen abhängig. Das ist kein Fehler der Anwendung, aber eine wichtige Grenze. Zwei Nutzer können die App deshalb unterschiedlich bewerten, obwohl sie dieselbe Version verwenden. Wer vor der Installation eine bestimmte Fernfunktion erwartet, sollte prüfen, ob sie zum eigenen Fahrzeug und zur eigenen Nutzung passt, statt nur vom allgemeinen Versprechen der Fernsteuerung auszugehen.
Der beste Einsatz: Alltag mit wechselnden Bedingungen
Am meisten überzeugt mich die App bei Menschen, deren Fahrzeug häufig in unterschiedlichen Situationen steht: auf einem großen Parkplatz, in einer Tiefgarage, am Arbeitsplatz oder einige Minuten vom Wohnort entfernt. Dort ist der Abstand zwischen Wohnung und Auto groß genug, dass eine Fernfunktion tatsächlich bequem wird, aber klein genug, dass ich anschließend direkt losfahren kann.
Auch für Fahrer, die Serviceangelegenheiten gern gesammelt erledigen, ist die App gut geeignet. Ich kann Fahrzeugverwaltung und Terminorganisation in derselben Umgebung beginnen, ohne eine allgemeine Auto-App mit einer separaten Markenplattform zu kombinieren. Wer sein Fahrzeug dagegen fast ausschließlich über die Bedienung im Innenraum nutzt und digitale Zusatzfunktionen selten öffnet, wird den Mehrwert weniger regelmäßig spüren.
Für Familien oder Haushalte mit gemeinsam genutztem Fahrzeug ist die Situation etwas differenzierter. Eine zentrale App kann praktisch sein, wenn eine Person die Fahrzeugverwaltung übernimmt. Gleichzeitig sollte vorher klar sein, wer Zugriff hat und wer welche Aktionen auslösen darf. Ich würde diese Frage nicht erst klären, wenn bereits mehrere Personen die App verwenden. Bei fahrzeugbezogenen Anwendungen ist eine saubere Zuständigkeit im Alltag wichtiger als eine möglichst große Zahl an verbundenen Geräten.
Wo die Bequemlichkeit Grenzen hat
Bei einer App mit Fahrzeugbezug ist ein reibungsloser Ablauf wichtig, aber ebenso wichtig ist ein vernünftiger Plan für den Fall, dass eine Aktion nicht sofort bestätigt wird. Ich ordne ein, wie ich mit Verzögerungen und Unsicherheit umgehen würde, ohne wiederholt Befehle auszulösen oder eine Fernfunktion als einzige Kontrolle einzuplanen. Daraus ergibt sich, für welche Nutzer die Spezialisierung wirklich passt.
Die Marke ist Stärke und Einschränkung zugleich
Die größte Stärke der App ist gleichzeitig ihre größte Einschränkung: Sie ist eng auf Polestar zugeschnitten. Das sorgt für einen direkteren Bezug zum eigenen Fahrzeug als bei allgemeinen Auto-Apps, schließt aber Nutzer anderer Marken praktisch aus. Wer mehrere Fahrzeuge verschiedener Hersteller verwaltet, bekommt hier keine neutrale Zentrale für den gesamten Fuhrpark.
In diesem Fall sind eine allgemeine Mobilitäts-App oder die jeweiligen Hersteller-Apps möglicherweise die bessere Kombination. Die Polestar-App gewinnt nicht durch Vielseitigkeit über Marken hinweg, sondern durch die Nähe zu einem Polestar-Fahrzeug. Ich würde sie deshalb nicht nach dem Maßstab einer universellen Auto-App beurteilen. Ihre Aufgabe ist enger, dafür im passenden Umfeld sinnvoller.
Fernbedienung verlangt Geduld und Kontrolle
Bei jeder Funktion, die über eine Entfernung arbeitet, ist die Rückmeldung entscheidend. Wenn ich nicht unmittelbar sehe, was am Fahrzeug passiert, muss die App verständlich anzeigen, ob der Vorgang gestartet, abgeschlossen oder nicht möglich ist. In der Praxis würde ich deshalb wichtige Aktionen nicht im letzten Moment vor einer Fahrt einplanen. Ein kurzer zeitlicher Puffer macht die Nutzung entspannter.
Das ist besonders relevant, wenn ich mich auf eine bestimmte Vorbereitung verlasse. Eine Fernfunktion ist bequem, aber sie sollte nicht zur einzigen Sicherheitsprüfung werden. Vor dem Losfahren würde ich weiterhin direkt am Fahrzeug kontrollieren, ob alles so ist, wie ich es brauche. Diese zusätzliche Gewohnheit nimmt der App nichts von ihrem Nutzen; sie sorgt nur dafür, dass digitale Bequemlichkeit nicht mit blindem Vertrauen verwechselt wird.
Die App ist nicht für jeden der beste Kaufberater
Der Konfigurations- und Kaufbereich kann hilfreich sein, wenn ich mich bereits mit einem Polestar beschäftige. Für einen umfassenden Vergleich verschiedener Marken reicht er naturgemäß nicht aus. Wenn ich noch zwischen unterschiedlichen Herstellern, Antrieben oder Fahrzeugklassen schwanke, würde ich zusätzlich unabhängige Quellen nutzen. Die App zeigt mir die Polestar-Welt aus einer markennahen Perspektive, nicht den gesamten Automarkt.
Das ist kein Vorwurf, sondern eine Frage der Aufgabe. Ein Käufer, der gezielt einen Polestar sucht, profitiert von der direkten Verbindung zwischen Konfiguration und späterer Nutzung. Ein unentschlossener Käufer sollte die App eher als einen Baustein seiner Recherche sehen. Wer nur eine neutrale Kaufberatung erwartet, ist mit einem unabhängigen Vergleichsangebot besser bedient.
Technische Voraussetzungen und Erwartungsmanagement
Für die Installation ist mindestens iOS beziehungsweise Android in Version 11 erforderlich. Das ist für viele aktuelle Geräte kein ungewöhnliches Hindernis, kann aber ältere Smartphones ausschließen. Vor dem Download würde ich deshalb kurz prüfen, ob das eigene Gerät diese Voraussetzung erfüllt. Gerade wenn die App Teil des täglichen Fahrzeugzugangs werden soll, ist ein kompatibles und zuverlässig funktionierendes Smartphone wichtig.
Die App ist kostenlos, was die Entscheidung für einen Test leicht macht. Kostenlos bedeutet hier aber nicht, dass alle Fragen rund um das Fahrzeug automatisch erledigt sind. Die eigentliche Erfahrung hängt weiterhin vom eigenen Polestar, der Verbindung zum Fahrzeug und den persönlichen Abläufen ab. Ich würde sie installieren, ausprobieren und dann nach einigen normalen Tagen entscheiden, welche Funktionen wirklich regelmäßig nützlich sind.
Für wen sich Polestar besonders lohnt
Ob die Anwendung den Alltag verbessert, hängt stark davon ab, ob ein Polestar regelmäßig genutzt wird und ob digitale Fahrzeugverwaltung überhaupt zum eigenen Stil passt. Ich fasse hier zusammen, welche Nutzergruppen am meisten davon haben und wann eine allgemeine Mobilitätslösung oder eine andere Informationsquelle sinnvoller sein kann. So lässt sich die Entscheidung an den eigenen Abläufen statt an bloßer Neugier ausrichten.
Stark für aktive Polestar-Fahrer
In meiner Einschätzung richtet sich die App vor allem an Besitzer, die ihr Fahrzeug nicht nur fahren, sondern auch digital verwalten möchten. Wer gern vor dem Weg zum Auto bestimmte Funktionen vorbereitet, Servicethemen zentral organisiert und den Kontakt zur Marke an einer Stelle behalten will, bekommt ein passendes Werkzeug. Die Fernsteuerung ist dabei der überzeugendste Grund, regelmäßig zurückzukehren.
Auch für Menschen mit einem wechselnden Tagesablauf ist sie interessant. Wenn ich mal am Arbeitsplatz, mal in einem Parkhaus und mal zu Hause starte, kann eine markenspezifische Fernbedienung praktischer sein als eine Sammlung einzelner Lösungen. Der Nutzen wächst mit der Zahl der Situationen, in denen ich nicht direkt neben dem Fahrzeug stehe, aber trotzdem etwas vorbereiten oder prüfen möchte.
Weniger passend für Minimalisten und Mehrmarken-Haushalte
Ich würde die Anwendung nicht jedem empfehlen, der ein möglichst reduziertes Smartphone-Erlebnis bevorzugt. Wenn ich keine Fernfunktionen brauche, Service grundsätzlich telefonisch erledige und Kauf- oder Konfigurationsbereiche nicht nutze, bleibt wahrscheinlich wenig übrig, das den zusätzlichen App-Eintrag rechtfertigt. In diesem Fall ist die klassische Bedienung am Fahrzeug möglicherweise ausreichend.
Ebenso sollten Haushalte mit mehreren Automarken ihre Erwartungen anpassen. Die App kann Polestar gut begleiten, aber sie ist keine gemeinsame Oberfläche für jedes Fahrzeug. Eine neutrale Mobilitätslösung ist dann möglicherweise übersichtlicher, auch wenn sie die markenspezifische Tiefe nicht erreicht. Genau dieser Tausch zwischen Spezialisierung und Vielseitigkeit entscheidet darüber, ob die App als angenehm fokussiert oder als zu begrenzt empfunden wird.
Mein Urteil nach der Nutzung
Mit einer durchschnittlichen Bewertung von 4,2 aus rund 8.900 Bewertungen und mehr als 100.000 Installationen ist die App sichtbar etabliert. Ich würde diese Zahlen nicht als Ersatz für den eigenen Test verstehen, aber sie passen zu meinem Eindruck: Die Anwendung erfüllt einen klaren Zweck und ist für die passende Zielgruppe mehr als ein bloßes Markenlogo auf dem Smartphone. Ihre Stärke liegt in der Verbindung von Fahrzeugzugriff, Service und Polestar-bezogenem Kaufprozess.
Mein persönlicher Rat lautet deshalb: Wenn du einen Polestar fährst und die Fernsteuerung im Alltag nutzen möchtest, solltest du die App ausprobieren. Teste sie nicht nur einmal aus Neugier, sondern in einer echten Situation mit Abstand zum Fahrzeug und anschließend bei einem Servicethema. So merkst du schnell, ob sie deinen Ablauf wirklich erleichtert. Wenn du dagegen eine markenübergreifende Autozentrale oder eine reine Navigations-App suchst, ist eine andere Lösung wahrscheinlich passender.
Unterm Strich ist die kostenlose Anwendung von Polestar Performance AB für mich dann überzeugend, wenn sie als digitale Verlängerung des eigenen Fahrzeugs verstanden wird. Sie nimmt mir keine Verantwortung ab und ersetzt nicht jede direkte Fahrzeug- oder Werkstattinteraktion. Aber sie kann aus mehreren kleinen Wegen einen deutlich einfacheren Ablauf machen. Für Polestar-Fahrer, die ihr Auto auch aus der Entfernung sinnvoll organisieren möchten, ist genau das der entscheidende Vorteil.
Häufig gestellte Fragen zu Polestar
01Was ist Polestar und welche Funktionen bietet die App?
Die Polestar-App ist die mobile Begleitung für Besitzer eines Polestar-Elektrofahrzeugs. Nach der Anmeldung können Sie je nach Modell und Fahrzeugkonfiguration unter anderem den Ladestand prüfen, den Innenraum vorheizen oder kühlen, das Fahrzeug ver- und entriegeln sowie bestimmte Fahrzeugdaten einsehen. Der genaue Funktionsumfang kann je nach Modell, Softwareversion, Region und aktivierten Diensten unterschiedlich ausfallen.
02Welche Voraussetzungen müssen für die Nutzung der Polestar-App erfüllt sein?
Für die Nutzung benötigen Sie in der Regel ein kompatibles Polestar-Fahrzeug, ein Polestar-Konto und ein Smartphone mit einer unterstützten Android- oder iOS-Version. Außerdem muss das Fahrzeug mit dem Internet verbunden und korrekt mit Ihrem Konto gekoppelt sein. Einige Funktionen setzen eine aktive Datenverbindung, aktivierte Fahrzeugdienste oder eine erfolgreiche Bluetooth-Verbindung voraus. Ohne diese Voraussetzungen stehen möglicherweise nur eingeschränkte Funktionen zur Verfügung.
03Kann ich mit der Polestar-App mein Fahrzeug aus der Ferne steuern?
Ja, die App ermöglicht bei unterstützten Polestar-Modellen verschiedene Fernsteuerungsfunktionen. Dazu können das Verriegeln und Entriegeln der Türen, das Anzeigen des Fahrzeugstandorts sowie die Steuerung der Innenraumtemperatur gehören. Je nach Modell lassen sich auch Ladeinformationen abrufen oder Ladevorgänge planen. Die Befehle werden nicht immer sofort ausgeführt, da die App auf die Kommunikation mit dem Fahrzeug und eine stabile Internetverbindung angewiesen ist.
04Ist die Polestar-App kostenlos und entstehen zusätzliche Kosten?
Die Polestar-App kann grundsätzlich kostenlos aus dem jeweiligen App-Store heruntergeladen und installiert werden. Für die Nutzung bestimmter vernetzter Fahrzeugfunktionen können jedoch ein kompatibles Fahrzeug, ein aktiver Polestar-Dienst oder vertragliche Voraussetzungen erforderlich sein. Zusätzlich können Kosten für mobile Daten, öffentliche Ladevorgänge oder optionale Fahrzeugdienste entstehen. Prüfen Sie deshalb die Bedingungen für Ihr Land und Ihr konkretes Fahrzeugmodell.
05Wie sicher sind meine Daten in der Polestar-App?
Da die App mit Fahrzeug- und Kontodaten arbeitet, werden Informationen wie Fahrzeugstatus, Standort, Ladezustand und Nutzerdaten verarbeitet. Der Zugriff sollte deshalb durch ein sicheres Polestar-Konto und ein geschütztes Smartphone abgesichert werden. Verwenden Sie ein starkes, einzigartiges Passwort und teilen Sie Ihre Zugangsdaten nicht mit anderen. Vor der Nutzung sollten Sie außerdem die aktuelle Datenschutzerklärung und die Berechtigungen der App prüfen.
Vorteile
- Übersichtliche Fahrzeugdaten und Ladeinformationen auf einen Blick
- Fahrzeugstandort lässt sich schnell über die App überprüfen
- Digitale Fahrzeugfunktionen sind bequem aus der Ferne steuerbar
- Service- und Wartungstermine können einfach verwaltet werden
- Schlichtes Design passt gut zum minimalistischen Polestar-Auftritt
Nachteile
- Einige Funktionen sind nur mit kompatiblen Polestar-Modellen verfügbar
- Die Verbindung zum Fahrzeug kann gelegentlich verzögert reagieren
- Für viele Funktionen ist eine aktive Internetverbindung erforderlich
- App-Erlebnis hängt stark von Fahrzeugsoftware und Modelljahr ab
- Nicht jede Einstellung lässt sich direkt über die App ändern
Polestar
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